reflections

Harry Potter

Hab heute morgen mit I telefoniert... Tat gut, nachdem er gestern so komisch drauf war. Als würde ich ihn nicht lieben. So ein Mist.

Ich hoffe, Harry stirbt an einer Überdosis Heroin, in Frauenkleidern, in einem Transvestitenclub in Amsterdam.

Sehr gutes Zitat. Wir sind doch alle gespannt, wie es jetzt ausgeht. Morgen ist es soweit... Und JA, ich bin bekennender Harry Potter Fan. Also der Bücher. Die Filme sind schlecht! Mein Vater wird mich gleich morgen Mittag nach Köln fahren... Ich habe beschlossen, das Buch erst auf Englisch zu lesen. Und ich gebe zu... Ich will als eine der ersten wissen, wie es ausgeht. Ich werde zuallererst das Ende lesen. Manche protestieren jetzt vielleicht, dass das den ganzen Spaß verderben würde. Aber egal. Ich wills wissen.

Nächste Woche Samstag kommt I. Endlich... Das wird so schön. Vielleicht gehen wir wieder an den Rhein. Hoffentlich.

In zwei Wochen fängt die Schule wieder an.

20.7.07 23:33, kommentieren

Das liebe Geld

Man ist nie stark genug für das, von dem man fürchtet, dass es schmerzhaft sein wird... Man bekämpft es schließlich nur aus reiner Schwäche...

Interessante Aussage. Wahr, denke ich. Würde man die Schmerzen nicht fürchten, würde man es nicht bekämpfen... Aber jeder hat doch Angst vor Schmerzen. Nicht jeder vor dem gleichen Schmerz, aber doch vor irgendeinem. Und zeichnet das nicht gerade das Menschsein aus? Zu lieben, zu leben? Und sowohl zur Liebe als auch zum Leben gehören Schmerzen. Es hängt alles zusammen.

Gucke gerade My Super Sweet Sixteen. Verwöhnter fetter Junge. Er flippt aus weil ein Auto im Weg steht und er deshalb nicht bis DIREKT vor den Club fahren kann. Widerlich! Dieses ganze Geld. Nur für den sechzehnten Geburtstag von einem verwöhnten hässlichen Fettkloß. Macht sich nur Gedanken darüber, welcher Star auftreten wird. Kayne West. Das ganze Geld. Man hätte es viel besser für irgendetwas sinnvolles ausgeben können... Es dreht sich alles nur noch ums Geld.

19.7.07 16:30, kommentieren

Nachtschicht

So, jetzt schreibe ich schon wieder... Bin überhaupt nicht müde. Habe heute wohl zu viel Cola getrunken. Koffeinschock.

Etwas als gut oder böse zu bezeichnen ist eine Gewohnheit des Denkens.

Irgendwie stimmt das. Wird denn nicht wirklich eine Tat nur zu einer guten Tat, weil wir denken, dass sie gut ist? Wenn jeder dächte, dass sie böse ist, wäre sie ja nicht mehr gut. Sondern böse. Oder wäre sie immernoch gut und wir erkennen es nicht? Ich habe keine Ahnung. Solche Gedanken zu so später Stunde.

Habe gerade zu lesen bekommen, ich hätte Talent zum Schreiben. Habe ich das? Ich bin mir nicht sicher. Die Worte wollen nie so richtig. Habe kurze Augenblicke in denen alles klar erscheint. Muss dann schreiben. In diesem Moment. Sonst finde ich sie nicht mehr. Diese Worte. Solche Momente sind selten. Manchmal überkommt es mich. Mitten in der Nacht. Ich wache auf. Schreibe. Schreibe. Schreibe. Stundenlang. Kann nicht mehr aufhören. Bis dann alles draußen ist und ich erschöpft einschlafe. Es ist eine Sucht.

Wann habe ich damit angefangen? Ich weiß es nicht mehr. So richtig bewusst mache ich es erst seit Anfang des Jahres. Oft quäle ich mich durch eine Seite. Die Worte, sie wollen nicht kommen. Ein paar Tage später lese und lösche ich sie. Es ist grausam. Ich bringe nichts fertig. Gedichte. Gut. Aber mehr nicht...

Ich glaube,ich sollte lieber ins Bett gehen. Hoffe, dass I morgen (oder besser heute!) anruft oder sich sonst irgendwie meldet. Aber wahrscheinlich hat er keine Ahnung, was los ist. Ich denke, ich bin wieder mal dabei zu überreagieren.

Albtraum

Kalte Tropfen. Blut.
Regen. Schneller. Schneller.
Blumen. Schwarz. Wie Schnee.

Ihre Köpfe abgerissen. Verstreut.
Auf dem Boden. Ihr Leben
beendet. Traurig.

Renn. Renn. Renn weg.
Weiter. Immer weiter. Renn,
solange du noch kannst.

Eine Wiese. Wieder die
schwarzen Blumen. Tot. Alle tot.
Tot. Tot. Tot.

Auf die Knie. Weine.
Tränen. Salzig warm. Weine.
Wach auf. Alles ist gut.

©by Rani 6.5.2007

19.7.07 01:40, kommentieren



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